Hat man zu Analogzeiten seinen Diafilm wie einen Farbnegativfilm (oder umgekehrt) entwickeln lassen, erhielt man kontrastreiche Fotos mit einem gelblich-grünen Farbstich, grobem Korn und leichter Unschrärfe. Anfangs vermutlich das Ergebnis eines "Unfalls" entwickelte sich das Cross Processing zu einem beliebten Stilmittel, das sich besonders in den 80er Jahren großer Beliebtheit erfreute.
Wer den Effekt heute erreichen möchte, der kann entweder seine analoge Kamera mal wieder abstauben und einen vollgeknipsten Diafilm zum Entwickeln geben. Allerdings sollte man dann am besten die Beschriftung des Films überkleben und ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Film als Farbnegativfilm entwickelt werden soll.
Mehr Kontrolle über das Ergebnis hat man allerdings mit Photoshop. Im Internet findet man einige Tutorials und fertige Aktionen zum Thema Crossentwicklung, die teile recht Unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Eine Übersicht verschiedener analoger und digitaler Methoden mit Beispielbildern stellt Christoph Künne bei Docma zur Verfügung.
Das folgende Foto ist das Ergebnis dieses Tutorials.